Café Bestiaire


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15. Oktober 2011

Kamener Stadthalle


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TERMINÜBERSICHT

Benefizkonzert für den Förderverein der Musikschule
Französischer Charme im "Café Bestiaire"

Der Förderverein der Städt. Musikschule Kamen finanziert in erheblichem Umfang den Kauf von Instrumenten für das Projekt "Erlebnis Musik mit Instrument". Bei diesem Projekt lernen Grundschüler eine Vielzahl von Instrumenten kennen. Zur weiteren Finanzierung dieses Bildungsangebotes lädt die Musikschule zu einem Benefizkonzert ein. Es findet am Samstag, den 15. Oktober 2011 um 19:00 Uhr im Giebelsaal des Galenhofes statt.

Unter dem Titel "Café Bestiaire" wird in einer Verbindung von Theater und Kammermusik die geistreiche und elegante Musik des französischen Komponisten Francis Poulenc (1899-1963) präsentiert. Poulenc lebte in Paris und gehörte zur berühmten "Groupe des Six", welche den Aufbruch der Musik Frankreichs in eine eigenständige Moderne maßgeblich prägte.

Die Musik Poulencs bleibt dabei stets elegant und witzig, voll von französischem Charme. Seine melodischen Einfälle sind unerschöpflich, seine Harmonien klangvoll und seine Rhythmen spritzig. Es handelt sich um eine spannungsvolle "Zuhörermusik" mit Überraschungseffekten.

Auf dem Programm stehen die Sonaten für Flöte & Klavier und Klarinette & Klavier sowie "Le Bestiaire" und "Rapsodie Nègre" für Sopran und Kammerensemble.

Die warmen Klangfarben von Flöte und Klarinette passen hervorragend zur charmanten und ausdrucksstarken Kompositionsweise Poulencs. Sie gehören zu den schönsten Stücken ihrer Gattung.

Die "Rapsodie Nègre" nimmt Bezug auf die fernöstlichen Einflüsse, die in Paris der 1920er Jahre allgegenwärtig waren. In "Le Bestiaire" werden hintergründig-humorvolle Texte von Guillaume Apollinaire vertont.

Dieses musikalische Programm wird im Rahmen von kurzen Theaterszenen inszeniert, welche die Atmosphäre und Hintergründe der damaligen Zeit widerspiegeln.

Für die Gestaltung des Bühnenbildes konnte die Künstlergruppe Schieferturm gewonnen werden. Die Theaterszenen werden von der bekannten Kabarettistin Jutta Seifert und dem Schauspieler Andreas Gilles gespielt, welche auch die Texte geschrieben haben. Es musizieren die Lehrkräfte der Musikschule und Gäste. Für die Idee und Realisierung zeichnet Musikschulleiter Alexander Schröder verantwortlich.